
Stopp
Ist unsere Zukunft bald Vergangenheit?
Wenn ich sehe, was derzeit in der Schweiz passiert, kann ich nur wiederholen, was ein Sterbender vor rd. 2000 Jahren auf Golgatha sagte: ‘Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun’.
Ich bin weder gläubig, noch Freund oder Verfechter irgendwelcher Weltuntergangstheorien.
Ich spreche vom CERN.
Da werden Milliarden in ein Projekt gesteckt, mit dem Wissenschaftler herausfinden wollen, was kurz nach dem Urknall geschah, und warum es das Universum – und damit letztlich uns selbst – gibt.
Für wie dumm hält man uns?
Die offiziellen Zahlen: Vier Milliarden EUR Kosten bisher. 130 Millionen EUR jährlich allein von der Bundesrepublik auch in den nächsten Jahren.
So unglaublich viel Geld, weil einige Wissenschaftler wissen wollen, warum es uns gibt…
Mit ein bisschen Fantasie kommt man ganz schnell hinter einen Teil der wahren Absichten hinter diesem Projekt.
Wer vergibt hier Aufträge, wer kann sich mit seinem Unternehmen einbringen, wer produziert Güter, Dienstleistungen, Energie, etc.? Wie gesagt; 4 Milliarden sind bereits geflossen.
Dann – wie kann man bei Erfolg die Ergebnisse nutzen? Energie ist das Machtinstrument der Zukunft. Welches Militär ist nicht an Wurmlöchern interessiert? Oder auch nur an den simplen Effekten einer gigantischen Energieentladung.
Kein Wunder, dass soviel Engagement um das CERN herum zu finden ist.
Nur – und hier wird’s wirklich existenziell. Kein Wissenschaftler auf dieser Erde weiß, was geschehen wird, wenn die Teilchen aufeinanderprallen. Man ahnt in etwa, mit welcher Energieentladung zu rechnen ist. Das war’s. Alles andere sind Theorien. Denn – wenn man wirklich wüßte, was passieren wird, wäre das Experiment überflüssig.
Sie spielen Gott. Und keiner der Beteiligten ist unschuldig: Die Forscher in ihrer Ignoranz und Arroganz genauso wenig, wie diejenigen, die Geld und Macht anhäufen.
Nochmal: 130 Millionen EUR jedes Jahr von der Bundesrepublik Deutschland. Wer kann hier noch wirklich glauben, es ist kein Geld in der Staatskasse? Alles nur eine Frage der Prioritäten.
Wenn wieder am Essen gespart werden muss, wenn der Freizeitpark für die Kinder gestrichen wird, wenn die Stromrechnung zum Albtraum wird, wenn das Auto aus Geldmangel nicht repariert werden kann, wenn die Spritpreise die Fahrt zur Beerdigung der Oma unmöglich machen, wenn der Jahresurlaub oder das Candlelight Dinner mit der Liebsten ausfällt, und und und…
… dann bin ich voller Stolz und gar nicht frustriert. Denn dann erinnere ich mich daran, dass ich dieses tolle Projekt mit finanziere. Wie so viele andere wertvolle Projekte auch, von denen ich aber glücklicherweise (noch) nichts weiß.
In den letzten Tagen habe ich nach einem Fehler in meinem eigenen Projekt gesucht. Gestern endlich habe ich ihn gefunden. Nervend, wenn man zwar an einer Sache arbeitet, aber keinen Schritt wirklich voran kommt. Naja – das gehört wohl zum Geschäft.